Gestörte Bauabläufe
Berechnung und Geltendmachung von Nachforderungen
Zum Thema
Verlängerungen der Bauzeit gehören bei der Abwicklung von Baumaßnahmen jeder Größe zur Regel. Sofern die Gründe für die Verzögerung im Verantwortungsbereich des Auftraggebers liegen, entsteht ein Anspruch auf Bezahlung der dadurch entstandenen Mehrkosten. Andererseits stellt aber die Rechtsprechung Anforderungen an die Darlegung dieser Ansprüche.
Zielsetzung
Im Seminar werden aus baupraktischer Sicht die rechtlichen Voraussetzungen dargestellt und anhand praktischer Beispiele erläutert. Daneben wird auf die Aufstellung bzw. Prüfung derartiger Nachträge eingegangen.
Inhalt
- Anspruchsgrundlagen
- Vergütung, § 2 VOB/B
- Schadensersatz, § 6 Nr. 6 VOB/B
- Entschädigung, § 642 BGB
- Bauzeitverlängerung, § 6 Nr. 2 VOB/B
- Einzelne Behinderungstatbestände
- Massenmehrungen, Änderungen und Zusatzaufträge
- Eingriffe in den Bauablauf
- Verspätete oder fehlerhafte Pläne
- Vorunternehmerverzögerungen u.a.
- Verzögerte Vergabe
- Die Behinderungsanzeige
- Die Verlängerung der Bauzeit
- Berechnung der Fristverlängerung
- Kausalität und „kritischer Weg“
- Auswirkungen auf einzelne Kostengruppen
- Lohn, Material und Geräte
- Nachunternehmerkosten
- Baustelleneinrichtung
- Bauleitung
- Baustellengemeinkosten
- Allgemeine Geschäftskosten
- Wagnis und Gewinn usw.
- Haftung für Verzögerungskosten
Methode
Grundlagenorientierte Fachvorträge, gemischt mit Fragestellungen, Diskussionen und Übungen von Methoden, die sofort im eigenen Unternehmen angewendet werden können. Seminar mit vielen Praxisbeispielen.
Referent
Dr.-Ing. Patrick Rüggeberg
Ö.b.u.v. Sachverständiger
CON.partners Partnerschaft mbB
Teilnehmerkreis
Geschäftsführer und Inhaber, kaufmännische und technische Führungskräfte, Bauleiter
Meisterhaft
100 Punkte
Anmeldung
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