Mit dem Meistertitel übernehmen Sie natürlich höhere Positionen und verdienen mehr. Wer jedoch nur aus diesem Grund Meister wird, verpasst das Beste daran.
Als Meister planen Sie mit, führen Ihr Team auf der Baustelle und tragen Verantwortung. Vor allem aber dürfen Sie ausbilden.
Stellen Sie sich vor, ein junger Mensch kommt in Ihren Betrieb. Unsicher, voller Fragen. Drei Jahre lang zeigen Sie ihm, worauf es ankommt: wie man sauber arbeitet, wie man anpackt, worauf man stolz sein kann. Dann steht er nach der Prüfung vor Ihnen, mit der besten Note seines Jahrgangs, und sagt: „Danke. Ohne Sie hätte ich das nicht geschafft.“ Diesen Moment kann Ihnen kein Gehalt der Welt bezahlen.
Und dann ist da Ihre Arbeit selbst. Jede Straße, die Sie bauen, wird jeden Tag gebraucht. Auf ihr fahren Menschen zur Arbeit und abends wieder nach Hause zu ihren Familien. Auf ihr kommt der Rettungswagen rechtzeitig an. Auf dem Radweg, den Ihr Team gebaut hat, fahren Kinder sicher zur Schule.
Vielleicht sind es irgendwann Ihre eigenen Kinder. Wenn Sie dann eines Tages mit ihnen darüber fahren und sagen: „Die hab ich gebaut“, wissen Sie, warum sich jede Stunde in der Meisterschule gelohnt hat.
Straßenbauermeister zu werden, bedeutet nicht nur, Straßen zu bauen. Sie bauen die Wege, auf denen Ihre Region lebt. Und Sie geben Ihr Wissen an die weiter, die nach Ihnen kommen.
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